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Stefan Keutner aus Dortmund 09.04.2011
Bei der Errichtung von Stahlbaukonstruktionen (im speziellen Fall Ankerbolzen Stützenfüße des Kesselgerüstes) wird an alles Mögliche gedacht, aber in den seltensten Fällen für einen, wenn auch nur vorübergehenden Korrosionsschutz der meist aus schwarzem Material bestehenden Ankerbolzen oder Hammerkopfschrauben.
Hier empfhehle ich nach erster mechanischer Bearbeitung (z.B. "Handfestes Anziehen") und nach jeder weiteren mechanischen Bearbeitung, z.B. erforderliches Nachziehen der Muttern durch höhere Gewichtsbelastung durch Aufsetzen weiteren Stahlbaus eine Beschichtung mit Klarlack. Die aus Klarlack bestehende Beschichtung läßt sich z.B. durch Pinselreiniger relativ leicht entfernen. Die ohne den Einsatz von Klarlack enstehenden rostig gewordenen Ankerbolzen und die damit verbundene Verunreinigung des beschichteten Stahlbaus werden immer ein roter Punkt auf der LOP-Liste des Endkunden sein und im Nachhinein einen sehr kostspieligen Punkt der Nachbesserung darstellen.
Deshalb: Klarlack von Anfang an, und nach jeder mechanischen Bearbeitung der Ankerschrauben.